Förderkreis Expressiver Realismus e.V. München

Ausstellungen

Franz Frank III - Ölbilder 30. April bis 16. Juli 2017 Ein drittes mal stellte das Museum Bensheim gemeinsam mit den drei Töchtern des Malers diesjährige Ausstellung mit Arbeiten von Franz Frank zusammen. Das Augenmerk widmet sich dieses Jahr den Ölbildern, nachdem in den Jahren 2012 Grafik und 2014 Aquarelle im Museum Bensheim gezeigt wurden. Damit sind die Techniken in denen Franz Frank bevorzugt gearbeitet hat in einem Zyklus dargestellt. Franz Frank, 1897 in Kirchheim unter Teck geboren, zählt heute zu den bedeutendsten Vertretern des  Expressiven Realismus. Spät erfährt er die ihm zustehende Anerkennung, denn er gehört zur Gruppe der Künstler, die als „verschollene Generation“ bezeichnet wird. Diese junge Künstlergeneration, geboren zwischen 1890 und 1910, lebte in denkbar ungünstigen Zeiten: Zwischen erstem Weltkrieg und der Diktatur der Nationalsozialisten kamen sie erst gar nicht dazu, sich frei entfalten zu können und später gelang vielen der künstlerische Anschluss an die Vorkriegszeit nicht. Franz Frank hatte in Kunstgeschichte promoviert, bevor er von 1921 bis 1925 ein Kunststudium an der Kunstakademie in Stuttgart absolvierte. Danach ging er nach Dresden, wo er Otto Dix kennenlernte. In dieser Zeit entstanden insbesondere sozialkritische Ölbilder aber auch einige seiner bedeutenden Lithographiezyklen. Bekannt ist Franz Frank seitdem insbesondere für seine feinen und stimmungsvollen Aquarelle, die sich häufig mit den Themen Landschaften, Reisen und Stillleben beschäftigen. Die Ausstellung wird am 30. April 2017 um 11:30 Uhr eröffnet. Zur Eröffnung spricht Gerd Römer, Gießen Holmead 19. Februar bis 07. Mai 2017 Mit der Retrospektive zum Werk des amerikanischen Malers Clifford HOLMEAD Phillips (1889-1975) möchte die Von der Heydt-Kunsthalle zur Wiederentdeckung dieses außergewöhnlichen Künstlers beitragen. Geboren in Pennsylvania, war HOLMEAD Zeit seines Lebens ein Wanderer zwischen den Welten und pendelte hin und her zwischen seiner Heimat und Europa. Sein Werk trägt Züge amerikanischer Tradition wie auch der europäischen Moderne und ist geprägt vom expressiven Realismus. Er selbst bezeichnete seinen Stil als "Crude Expressionism“: eigenwillig, scheinbar ungezähmt, ungehobelt, rau und voller Emotionen.   Zwischen den 1920er und den 1940er Jahren stand er vor dem internationalen Durchbruch; amerikanische und europäische Museen sowie bedeutende Galerien zeigten seine Gemälde. Doch die Eröffnung seiner Ausstellung "The Human Drama“ 1940 in Oslo wurde durch den Einmarsch deutscher Truppen verhindert, HOLMEAD kehrte nach Amerika zurück. 1956 ließ er sich jedoch endgültig in Brüssel nieder.   Nach einem Schlaganfall fand er ab 1966 neue schöpferische Kraft und entwickelte in seinem fulminanten Spätwerk das "Shorthand Painting“. Seine mit wenigen Spachtelstrichen entworfenen Charakterköpfe verblüffen in ihrer sarkastischen Anschaulichkeit. Im unerbittlichen Licht seiner Altersweisheit beobachtete HOLMEAD die verräterische menschliche Mimik und malte Figuren einer grotesken menschlichen Komödie. Weitere Informationen Expressiver Realismus - Sammlung Joseph Hierling in der Kunsthalle Schweinfurt Informationsflyer zur Dauerausstellung www.kunsthalle-schweinfurt.de
Künstler des Expressiven Realismus