Förderkreis Expressiver Realismus e.V. München

Bruno Müller-Linow

1909 Pasewalk – 1997 Hochscheid/Hunsrück

Geboren am 31. Juli. Aufgewachsen in Berlin. 1927 Ausbildung an der Staatl. Kunstschule Berlin (Willy Jaeckel, Heinrich Reifferscheid, Bernhard Hasler). 1931 Studienreferendar. Erste Ausst. bei den „Juryfreien“, bei der Preußischen Akademie der Künste und der Berliner Sezession. Ankäufe durch Liebermann für den Preußischen Staat und durch Ludwig Justi für die National­galerie. Förderung durch Leo von König und Heinrich Graf Luckner. 1935 Heirat. 1936 Dozent für Lehrerbildung in Lauenburg (Pommern). Verbindung zu Schmidt­-Rottluff, der im Sommer am nahen Lebasee arbeitet. 1941 Soldat der Artillerie in Rostock. 1941- ­1942 Urlaub durch OKH und Stipendiat der Villa Massimo, Rom. Ausst. in der Fränkischen Galerie Nürnberg. Namens­änderung in Müller-Linow. 1945 Verlust der meisten Bilder im Atelier Lauen­burg, Vertreibung der Familie. Neubeginn an der Braunschweiger Werkkunst­schule: Aufbauklasse für Malerei, Graphik und Kunsterziehung. Von 1948 an Beteiligung an zahlreichen Ausst. u. a. in Hannover, Braunschweig. 1955 Leiter der Werkkunstschule Trier. 1956-1976 Professor für Zeichnen, Malen und Graphik an der TH Darmstadt. 1968 Publikation  seiner Lehrbücher über „Freies und angewandtes Zeichnen“ und „Gebrauchsgraphik“. 1973 Pommerscher Kulturpreis. Nach der Emeritierung intensive Arbeit als Maler, Radierer und Glasmaler (u. a. für die Elisabethkirche Darmstadt). 1976 Ausst. in der Ostdeutschen Galerie Regensburg. 1977 nach dem Tod der Ehefrau erneute Heirat. 1980 Aufenthalt in der Schwalm. 1984 Georg-Christoph- Lichtenberg- Preis des Kreises Darmstadt. Seit 1988 Wohnsitz in Hochscheid. Gestorben am 18. März 1997. Literaturauswahl: Hans-Jürgen Imiela, Bruno Müller-Linow, Alsbach 1999 Internet:

Bruno Müller-Linow

Hinterm Haus, Hunsrück, 1990

Aquarell

75 x 57 cm

Künstler des Expressiven Realismus